Forschung + Innovation
Deutsch-südafrikanischer Schulterschluss in der Antarktisforschung

Deutsche und Südafrikaner wollen in der Erforschung der Antarktis künftig enger zusammenarbeiten.

dpa JOHANNESBURG. Deutsche und Südafrikaner wollen in der Erforschung der Antarktis künftig enger zusammenarbeiten. „Angesichts der unter Schnee und Eis versinkenden deutschen Forschungsstation haben uns die Südafrikaner schon angeboten, ihre Station mit zu benutzen“, sagte der Leiter des Internationalen Büros im Bundesforschungsministerium, Christian Manthey.

Es gebe bereits sehr enge Kontakte in der Logistik, betonte er am Rande einer Wissenschaftsmesse in Midrand (Südafrika). Weitere Möglichkeiten zur Zusammenarbeit sollen ausgelotet werden. Langfristig könnte etwa das Forschungsschiff „Polarstern“ dauerhaft in Kapstadt stationiert werden.

Die „Polarstern“ traf dort am Donnerstag ein, um am Wochenende zu dem 50-tägigen Forschungsprojekt Ispol (Ice Station Polarstern) ins Wedellmeer aufzubrechen. Dabei will das Schiff an einer Eisscholle festmachen und sich treiben lassen, erklärte der Ozeanograph Gerhard Dieckmann vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. Damit solle unter anderem die Bedeutung von Meereis beim Klimawandel erforscht werden.

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