Deutsche Forscher wollen das Schweißen, Schneiden und Gravieren optimieren
Neue Glasfaser soll die Qualität von Industrie-Lasern verbessern

Bonner und Jenaer Forscher haben gemeinsam eine neuartige Glasfaser entwickelt, die eine bessere Laserübertragung ermöglichen soll. Der neue Faserlaser komme nach Angaben der Wissenschaftler auf eine Laserleistung von 1.3  kW, was um rund 20 % über dem bisherigen Weltrekord für Faserlaser liege. Die Leistung sei so hoch, dass mit herkömmlichen Messgeräten eine exakte Bestimmung der Strahlqualität noch nicht möglich sei.

mx HB DÜSSELDORF. Der Durchbruch gelang Mitarbeitern der Ceram-Optec GmbH in Bonn, einem Tochterunternehmen der biolitec AG, gemeinsam mit Forschern des Instituts für Physikalische Hochtechnologie (IPHT) in Jena. Die neuen Lichtwellenleiter weisen nach Unternehmensangaben im Vergleich zu bisherigen Laserfasern deutlich verbesserte Effizienzen und eine gute Fokussierbarkeit auf. Da auch die ungewünschte Abgabe von Wärme reduziert worden sei, taugten die Faserlaser für den industriellen Dauereinsatz. Das Faserdesign wurde in Europa und in den USA zum Patent angemeldet.

Die als robust und kompakt geltenden Faserlaser erzeugen das Licht im Kern einer Glasfaser – in einem Bereich mit nur wenigen Tausendstel Millimetern Durchmesser. Die neuen Glasfasern sollen nach Vorstellungen der Ceram-Optec vor allem in Laseranlagen zur industriellen Materialbearbeitung verwendet werden. Denkbar wären Schweiß- oder Schneidevorgänge im Automobilbau oder das Gravieren von Druckwalzen in der Druckindustrie.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%