Forschung + Innovation
Deutsche Jungwissenschaftler siegen in Moskau

Zwei deutsche Abiturienten sind für ihre Forschungen zum Strömungsverhalten von Wasser in Küchenspülen mit dem Europäischen Preis für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet worden.

dpa MOSKAU. Zwei deutsche Abiturienten sind für ihre Forschungen zum Strömungsverhalten von Wasser in Küchenspülen mit dem Europäischen Preis für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet worden.

Weitere erste Preise verlieh die Jury unter Vorsitz des deutschen Astronauten Ulf Merbold am Mittwoch in Moskau an jugendliche Forscher aus der Schweiz und Spanien.

Die Jungwissenschaftler Renate Landig (19) vom Störck-Gymnasium in Bad Saulgau (Baden-Württemberg) und Igor Gotlibovych (18) vom Münchner Maria-Theresia-Gymnasium erforschten im Labor, wie sich Wasser in der Spüle ausbreitet. Der Strahl aus dem Hahn verteilt sich auf dem Spülenboden in einer dünnen Schicht, die in einem bestimmten Abstand sprunghaft dicker wird. Die Nachwuchsforscher stellten fest, dass diese Grenze unter speziellen Bedingungen statt kreisförmig auch „polygonal“ verlaufen kann - das Wasser bildet Ecken.

Die Schweizerin Silvana Konermann (17) aus Zürich erfand ein Verfahren, um Entzündungen nach dem Legen von Blasenkathetern zu vermeiden. Alle ersten Preise bei dem von der EU-Kommission veranstalteten Wettbewerb waren mit 5 000 Euro dotiert. An der Endrunde des zum 17. Mal ausgetragenen Wettbewerbs in Moskau nahmen 120 Jungwissenschaftler aus 35 Ländern teil.

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