Deutscher Shuttle-Astronaut
Reiter soll im All bleiben

Der Kampfpilot und erfahrene Astronaut Thomas Reiter bereitete sich fast fünf Jahre auf den Flug zur ISS vor. Aber natürlich hat der Deutsche auch noch andere Interessen - Badminton, Kochen und Gitarrenspielen gehören jedenfalls dazu.

HB KÖLN. Thomas Reiter hat bereits Erfahrung mit langen Aufenthalten in der Umlaufbahn - allerdings in der russischen Station „Mir“. Wenn alles klappt, startet er am 1. Juli an Bord der Raumfähre „Discovery“ zur ersten Langzeitmission eines Astronauten der europäischen Raumfahrtagentur ESA in der internationalen Raumstation ISS.

Der 48-jährige Reiter soll sechs bis sieben Monate in der Raumstation arbeiten. Sein Flug ist wegen technischer Probleme mit den US-Raumfähren schon zwei Mal verschoben worden. 1995/96 flog der ausgebildete Kampf- und Testpilot der Luftwaffe schon 179 Tage lang, fast sechs Monate, an Bord der russischen „Mir“. Reiter soll in der ISS 19 wissenschaftliche Experimente ausführen, vor allem aus der Humanmedizin, aber auch aus Physik und Biologie. Zu seinen Aufgaben gehört ferner die Wartung der Station, zusammen mit seinen Kollegen aus den USA und Russland.

Formal ist Reiter bei dem als „Expedition 13“ bezeichneten Aufenthalt Mitglied des russischen Raumfahrtteams. Seit April 2001 bereitet er sich zusammen mit seinem Ersatzmann, dem Franzosen Léopold Eyharts, auf den ersten Langzeitflug eines ESA-Astronauten in der ISS vor. Das Training absolviert er bei der Nasa in Houston, Texas, ebenso wie im russischen „Sternenstädtchen“ bei Moskau und im ESA-Astronautenzentrum in Köln.

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