Deutscher Zukunftspreis
Keramikfolie macht Akkus sicherer

Vier Bewerber konkurrieren um den Deutschen Zukunftspreis 2007. Gute Chancen rechnet sich ein Team des Chemieunternehmens Evonik aus, das mit neuartigen Lithium-Ionen-Akkus Elektroautos der Zukunft versorgen will. Wichtigster Baustein der neuen Technik ist Keramik, flexibel wie eine Plastiktüte.

DÜSSELDORF. Lithium-Ionen-Akkus können bald auch in Elektro- und Hybridautos die herkömmlichen aufladbaren Batterien ersetzen. Mit einer neuen keramischen Schicht, die von dem Chemieunternehmen Evonik Industries zur Marktreife entwickelt worden ist, können erstmals Anode und Kathode so sicher voneinander getrennt werden, dass die Batterietechnik auch für den Bau von größeren mobilen Energiespeichern genutzt werden kann. Für die Entwicklung wurde das Unternehmen neben drei anderen Forscherteams für den Deutschen Zukunftspreis 2007 nominiert. Wer den begehrten Forschungspreis des Bundespräsidenten schließlich bekommen wird, stellt sich am 6. Dezember heraus.

Kleine Lithium-Ionen-Batterien werden zwar schon heute in nahezu allen Notebooks, Handys und Camcordern weltweit genutzt, um die Geräte unterwegs mit Strom zu versorgen. In Hybrid- und Elektro-Autos konnten die leistungsstarken Akkus allerdings aus Sicherheitsgründen nicht eingesetzt werden. Der Grund: Die Trennschichten bestehen bislang noch aus Kunststoff und verlieren bei Temperaturen von über 140 Grad Celsius ihre Stabilität.

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