Die internationale Raumstation wird von Pannenserie heimgesucht
ISS droht der Sauerstoff auszugehen

Die Besatzung der internationalen Raumstation ISS kämpft weiter mit technischen Problemen an Bord. Nun fiel das lebenswichtigste Geräte aus, der Hauptgenerator für Sauerstoff.

HB MOSKAU. „Das Leben der Besatzung ist nicht in Gefahr, es gibt genügend Sauerstoff“, teilte die russische Flugleitzentrale in Koroljow bei Moskau mit. Der Generator habe bereits zu Beginn dieser Woche versagt. „Schuld am Ausfall der Maschine ist wahrscheinlich eine verstopfte Leitung für die Zufuhr des Sauerstoffes“, sagte ein Vertreter der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA.

Die beiden Raumfahrer Gennadi Padalka und Michael Fincke sollten das Gerät am Freitag reparieren. Der russische Kosmonaut Padalka zeigte sich zuversichtlich, dass er den Generator wieder ans Laufen kriegt. Selbst wenn die Reparatur nicht glücke, könnten die beiden Astronauten mehr als einen Monat lang den entsprechenden Notfall-Generator benutzen, sagten Experten.

Auf der ISS waren in diesem Jahr mehrfach technische Defekte aufgetreten. Bei zwei komplizierten Außeneinsätzen im Februar und Mai hatte die Besatzung einen Fehler am Stabilisierungssystem der Station behoben. Dabei waren die Raumfahrer fast sechs Stunden im All.

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