Digitales „Überallfernsehen“ gestartet
DVB-T nun auch in NRW und Norddeutschland

In Teilen von Nordrhein-Westfalen und Norddeutschland hat am Montag ein neues Fernsehzeitalter begonnen. Knapp ein Jahr nach dem Sendestart in Berlin nimmt das digitale Antennenfernsehen weiter Gestalt an.

HB KÖLN/HANNOVER. Mit feierlichem Knopfdruck durch Vertreter der Medien und zweier Ministerpräsidenten ging das digitale Antennenfernsehen am Montag in Köln und Hannover auf Sendung. „Hier und heute wird Innovation Wirklichkeit“, sagte NRW-Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) beim Sendestart für den Großraum Köln/Bonn.

In Niedersachsen betätigte Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) den Startknopf. In dieser Region ist das „Überallfernsehen“ (DVB-T) zunächst in den Regionen Hannover/Braunschweig und Bremen/Unterweser verfügbar, Hamburg soll im November dazu kommen. Am Jahresende folgen deutschlandweit zudem das Rhein-Main-Gebiet und die Region Düsseldorf/Ruhrgebiet.

Der Wechsel von analogem auf digitales Antennenfernsehen betrifft in diesen Regionen alle Haushalte, die ihre TV-Programme über Dach- oder Zimmerantenne empfangen. Neben der Antenne wird dafür künftig ein digitaler Decoder benötigt, der ab etwa 80 € im Handel erhältlich ist.

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