„Discovery“ startklar
Countdown ins All

Die US-Weltraumbehörde Nasa ist zweieinhalb Jahre nach dem Absturz der Weltraumfähre „Columbia“ wieder startklar zur bemannten Rückkehr ins All.

HB CAPE CANAVERAL/WASHINGTON. An diesem Mittwoch um 21.51 Uhr (MESZ) soll die „Discovery“ mit sieben Astronauten an Bord vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida abheben. Meteorologen blickten dort am Dienstag zuversichtlich in den strahlend blauen Himmel. Eine wetterbedingte Verzögerung war nicht in Sicht.

Die „Discovery“ soll zu der in 400 Kilometern Höhe um die Erde kreisenden Internationalen Raumstation (ISS) fliegen, um Material für den weiteren Ausbau anzuliefern. Dazu gehört auch eine bei EADS Space in Bremen gebaute Nutzlastpalette, die als erstes sichtbares europäische Versatzstück an die ISS geschraubt werden soll. Auf der gut vier mal zweieinhalb Meter großen Palette können wichtige Werkzeuge und Ersatzteile gelagert werden, die die ISS-Bewohner gern jederzeit zur Hand haben wollen.

Das amerikanische Spaceshuttle soll nach seinem Start bei klarem Wetter auch im Himmel über Deutschland, Österreich und der Schweiz sichtbar sein. Wie Werner Walter vom Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) am Dienstag in Mannheim mitteilte, können die Menschen den Nasa-Raumgleiter, dessen Start für 21.51 Uhr MESZ in Florida geplant ist, gegen 22.10 Uhr MESZ aus dem Westen erscheinen sehen. Das „hell leuchtende, ungewohnte Flugobjekt“ soll dann um 22.14 Uhr MESZ gegen Osten verschwinden.

„Wenn alles im geplanten Timing der Nasa bleibt, dann wird über unserer Sphäre genau zu dieser Zeit der große Tank des Shuttle abgesprengt, was selbst schon ein Spektakel hergeben kann“, sagte Walter. Bei klarem Himmel könnten Himmelsgucker mit Ferngläsern, Teleskopen oder guten Zoom-Fotoapparaten den Überflug des Shuttle beobachten.

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