DREI FRAGEN AN J. L. ENCARNAÇÃO
„Computing wie Strom aus der Steckdose“

José Luis Encarnacao leitet das Fraunhofer-Institut in Darmstadt und ist zuständig für die Forschung im Bereich Ambient Intelligence.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Ambient Intelligence?

Ambient Intelligence ist ein Paradigmenwechsel. Es bedeutet, dass wir davon ausgehen, dass IT sein wird wie Wasser aus der Leitung oder Strom aus der Steckdose. Egal, wo ein Mensch ist, kann er Unterstützung bei seinen Aufgaben bekommen. Ob im Arbeitszimmer, im Krankenhaus oder im Büro – man will ihn mit Computing bedienen.

Wo ist der Einsatz von Ambient Intelligence im Arbeitsalltag am schnellsten produktiv umsetzbar?

Ich gehe davon aus, dass man die Systeme am ehesten in den Bereichen Gesundheit und Freizeit einsetzen wird. Dann auch in industriellen Einsatzfeldern. Zum Beispiel in der Kombination von RFID-Chips, die zur Kennzeichnung von Waren verwendet werden. Die RFID-Objekte besitzen ja Informationen über sich und ihre Fähigkeiten. So kann man auch im Bereich Logistik solche Systeme einsetzen.

Wie weit ist hier die Forschung?

Wir entwickeln Szenarien und haben die Basiskomponenten für eingebettete Systeme. Im Augenblick sind wir bei der Prototypentwicklung und versuchen, Benutzer an der Entwicklung zu beteiligen, um die Akzeptanz zu testen. Wir müssen dafür sorgen, dass alle Menschen in der Lage sind, diese Systeme zu benutzen. Der zweite Punkt ist zu gewährleisten, dass die Systeme wirtschaftlich sinnvoll sind.

Die Fragen stellte Pia Grund-Ludwig.

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