Ecomares entwickelt ökologische Aufzuchtanlage
Shrimps wachsen in künstlicher Umgebung

Wissenschaftlern des Kieler Unternehmens Ecomares ist es erstmals gelungen, für den Verkauf geeignete Shrimps in geschlossenen Aquakulturanlagen zu züchten.

HB DÜSSELDORF. Ein Jahr lang haben die Forscher in ihrem Stützpunkt „MariFarm“ in Strande daran gearbeitet, teilte das Unternehmen mit.

Das Besondere an der neuen Technik: Die Krustentiere wachsen in einer so genannten ökologischen Kreislaufanlage auf. Dabei wird das verschmutzte Wasser nach Angaben von Ecomares in einem eigenen Klärwerk ohne chemische Zusätze aufbereitet und wieder in das Zuchtbecken zurückgeführt. „Durch diese Technik wird zum Beispiel wesentlich weniger Energie als in herkömmlichen Zuchtanlagen verbraucht. Zudem ist das Verfahren sehr umweltschonend“, beschreibt Gerrit Quantz, Chefentwickler bei Ecomares, die Vorzüge der neuen Aquakulturanlage. Bei der Aufzucht der Tiere hat Ecomares auf Antibiotika oder andere Medikamente verzichtet.

Schon in wenigen Wochen soll das Versuchsmodul auf die Originalgröße mit einer Beckenlänge von 30 Metern erweitert werden. Hier sollen dann schon bald bis zu sechs Tonnen Shrimps pro Jahr gezüchtet werden. Sechs Monate benötigen die Tiere bis sie groß genug für den Verkauf sind. Alle zwei Monate kann in der Anlage geerntet werden.

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