Ein neuer elektronischer Zähler ist serienreif – ABB-Forscher suchen für ihr Produkt Investoren Sensoren erfassen den Gasverbrauch

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Vor wenigen Jahren haben schon einmal Firmen wie Siemens oder Invensys versucht, den Balgenzähler durch eine neue Technik zu ersetzen. Sie haben einen kleinen Ultraschallgaszähler entwickelt, der sich jedoch wegen der höheren Produktionskosten am Markt nicht durchsetzen konnte. Vor der gleichen Herausforderung stehen jetzt die ABB-Entwickler. „Sie werden mit ihrem Gaszähler nur Erfolg haben, wenn er spürbar billiger ist oder einen deutlichen Mehrwert für das Gasversorgungsunternehmen bringt“, sagt Klaus Altfeld von der Ruhrgas AG in Essen.

Hier hat die neue batteriebetriebene Sensor-on-Chip-Lösung einiges zu bieten. „Der neue Gaszähler ist deutlich kleiner und genauer als die Balgentechnik. Zudem kann der Verbrauch ohne aufwendige optische Zusatzgeräte über Funk ausgelesen werden“, sagt der Chef der Mems AG. Da die Daten bereits elektronisch vorliegen, können sie leicht über ein Funkmodul übertragen werden. Die Elektronik funkt aber nur maximal drei Kilometern weit, so dass die Daten beispielsweise in einer Wohnsiedlung von einer Zwischenstation empfangen und per Mobilfunk an den Computer des Energieversorgers übertragen werden müssen. Da die Erfassung der Daten nun so einfach ist, könnte eine Fernauslesung zu beliebigen Stichtagen erfolgen, was beispielsweise bei einem Wohnungswechsel vorteilhaft wäre.

„Die Energieversorger können zudem dank der neuen Technik mit größerer Genauigkeit abrechnen“, nennt Matter einen weiteren Vorteil der neuen Technik. Da die Elektronik die Werte für den täglichen Gasverbrauch automatisch speichert, ließen sich sogar Unstimmigkeiten über die Abrechnung auch im Nachhinein leicht klären.

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