Einrichtung von Funksensoren
Funkschalter generieren Energie selbst

Das Problem kennt jeder, der schon einmal ein Haus gebaut oder eine Wohnung renoviert hat. Die Planung für die Elektroinstallation kann noch so sorgfältig sein, werden die Zimmer eingerichtet, dann sind immer noch einzelne Schalter oder Steckdosen an der falschen Stelle.

HB DÜSSELDORF. Zumindest bei den Schaltern ist das seit kurzem egal. Ein Lichtschalter, der nutzlos hinter einem Schrank steckt, könnte einfach durch einen Funkschalter ersetzt werden. Der wird an beliebiger Stelle auf die Wand geklebt und regelt von dort ohne weitere Stromzufuhr die Deckenbeleuchtung.

„Ein einfaches Drücken und Loslassen des Schalters reicht aus, um den Sender mit genügend Energie zur Signalübertragung zu versorgen“, erklärt Markus Brehler, Geschäftsführender Gesellschafter der Enocean GmbH. Mit der Idee hat sich das Unternehmen um den Hermes Award beworben.

„Unsere Funkmodule beziehen ihre Energie, die sie zur Übertragung des Impulses brauchen, stets aus der Umgebung“, erläutert Brehler das Prinzip. Wo andere Sender unter ihrem Gehäuse eine Batterie verstecken, steckt in den Schaltern und Sensoren des Münchener Unternehmens ein Mini-Kraftwerk zur Energie-Gewinnung. Wie beim Drücken eines Feuerzeugs oder Gasanzünders entsteht elektrische Spannung durch ein leichtes Verbiegen eines integrierten piezoelektrischen Kristalls.

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