"Endeavour"-Mission
Astronauten müssen Außeneinsatz abbrechen

Der erste von vier Außeneinsätzen im Rahmen der Shuttle-Mission der Raumfähre "Endeavour" war schneller vorbei als geplant. Wegen Problemen mit dem Anzug mussten die Astronauten zehn Minuten früher zurückkehren.
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WashingtonZwei Astronauten der Raumfähre „Endeavour“ mussten ihren ersten Außeneinsatz der Shuttle-Mission vorzeitig beenden. Sie kehrten zehn Minuten früher als geplant zurück, es hatte Probleme bei der Kohlendioxidanzeige in einem Astronautenanzug gegeben. Die Astronauten Drew Feustel und Greg Chamitoff beendeten ihre Arbeiten am Freitag nach sechs Stunden und 19 Minuten. Es gelang ihnen, mehrere Antennen an der Internationale Raumstation ISS zu installieren und zu verkabeln, erklärte die US-Raumfahrtbehörde Nasa.

Am Samstag steht ein Höhepunkt der Mission an: Dann wird sich Papst Benedikt XVI. aus Rom zuschalten und mit den Männern im All reden. Bei dem Gespräch, das 20 Minuten dauern soll, ist auch der deutsche Ex-Astronaut Thomas Reiter dabei. Der Papst werde die Crew von seiner Bibliothek im Vatikan aus kontaktieren. Er wolle auf Englisch und Italienisch reden - unter den zwölf Astronauten auf der Raumstation sind auch zwei Italiener.

Insgesamt sind während der Abschiedsreise der „Endeavour“ für die Astronauten vier Außeneinsätze im Weltall vorgesehen. Es sind die letzten, die jemals von einer Crew der wiederverwendbaren US-Raumfähren unternommen werden. Während des für Juli geplanten letzten Flugs eines Space Shuttles überhaupt - der „Atlantis“ - stehen keine Außeneinsätze auf dem Programm. Daher hat die „Endeavour“-Mannschaft ein straffes Programm zu bewältigen, um die ISS für einige Zeit auf Vordermann zu bringen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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