Energiemanagement ist für die Forscher ein weiteres wesentliches Thema
Hauchdünne Batterien versorgen kleinste elektronische Geräte

In dem Leitprojekt „Energieminimierte Systemintegration" entwickeln Forscher Energiequellen für Transplantate und scheckkartengroße Geräte.

BERLIN. Das Gespräch am Handy wird jäh durch einen leeren Akku beendet, die Daten auf dem Laptop gehen verloren, weil das Gerät nicht rechtzeitig an eine Steckdose angestöpselt worden ist, der in der Jacke integrierte MP3-Player ist zwar ganz nett, aber seine Batterie zu groß und zu schwer. Kurz: Es muss mehr Energie im Miniformat her. Handys, Palmtops, Camcorder werden immer kleiner und leistungsfähiger. Deren Tauglichkeit hängt letztlich von einer zuverlässigen und dauerhaften Energieversorgung ab. Das gilt auch für smarte Kleidung oder Anwendungen in der Medizintechnik, etwa bei der Überwachung von Blutkonserven.

In dem Leitprojekt „Energieminimierte Systemintegration“, das vom Bundeswirtschaftsministerium mit 24 Mill. Euro gefördert wird, entwickeln 16 Partner aus Industrie und Forschung Ideen für Mikrobatterien. Schließlich sollen im Jahre 2006 fast zwei Drittel aller elektronischen Geräte tragbar sein. Die lange vernachlässigte Entwicklung von Mikrobatterien läuft international auf Hochtouren, weil die autonome Energieversorgung längst der Miniaturisierung elektronischer Geräte hinterherhinkt.

Am erfolgversprechendsten ist die wieder aufladbare Lithium-Polymer-Batterie. Sie ist leistungsfähiger, dünner und flexibler als übliche Lithiumbatterien. Sie ist dank neuer Produktionstechniken fast unbegrenzt formbar, so dass sie sogar schlangenförmige oder verwinkelte Hohlräume ausfüllen kann – ideal für Smart Cards. Außerdem, man kennt es von Handys, können sie nicht explodieren, da sie ohne flüssige Elektrolyte auskommen. Eingesetzt werden stattdessen trockene Polymer-Elektrolyte.

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