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Engpass bei Grippe-Impfstoff - Virenstamm wächst zu langsam

In einer Reihe von Arztpraxen und Apotheken gibt es derzeit einen Lieferengpass bei Grippe-Impfstoff. „Dies ist aber nur zeitweilig und punktuell der Fall“, sagte Susanne Stöcker vom Bundesamt für Sera und Impfstoffe (Paul-Ehrlich-Institut) in Langen bei Frankfurt.

dpa LANGEN/MAINZ. In einer Reihe von Arztpraxen und Apotheken gibt es derzeit einen Lieferengpass bei Grippe-Impfstoff. „Dies ist aber nur zeitweilig und punktuell der Fall“, sagte Susanne Stöcker vom Bundesamt für Sera und Impfstoffe (Paul-Ehrlich-Institut) in Langen bei Frankfurt.

Er bestätigte damit einen Bericht der „Allgemeinen Zeitung Mainz“. „Die Impfsaison steht erst am Anfang. Eine Impfung Ende Oktober oder selbst Anfang November reicht für den Grippeschutz immer noch aus“, erklärte die Sprecherin.

Grund für die vorübergehenden Engpässe sei, dass ein neuer Virenstamm, der für die Produktion des Impfstoffes benötigt werde, nicht schnell genug wachse. Daher verzögere sich die Herstellung. Betroffen seien alle Produzenten. Zu möglichen regionalen Schwerpunkten bei den vorübergehenden Engpässen konnte Stöcker nichts sagen.

Bislang habe das Paul-Ehrlich-Institut bis zu 16 Mill. Impf-Dosen frei gegeben. Im Laufe des Oktobers sollten noch einmal vier Mill. Dosen hinzukommen. In der Grippesaison vor einem Jahr wurden laut Stöcker bundesweit 18 Mill. Impfdosen verbraucht. „Bei einer vergleichbaren Grippewelle wie im letzten Jahr hätten wir also auch dieses Mal ein Luftpolster von zwei Mill. Dosen.“

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