Erfolgreiche Montage im All
Weltraumspaziergänger zurück in der ISS

Schwerstarbeit im All: Sechs Stunden lang haben die russischen Kosmonauten Sergej Wolkow und Oleg Kononenko an der Internationalen Raumstation ISS geschraubt - mit Erfolg.

HB WASHINGTON/MOSKAU. Die Außenarbeiten an der Internationalen Raumstation ISS sind beendet. Die Kosmonauten Sergej Wolkow (35) und Oleg Kononenko (44) kehrten nach fast sechsstündiger Schwerarbeit im All am frühen Mittwochmorgen (MESZ) wieder in die Raumstation zurück. Es war ihr zweiter Außeneinsatz innerhalb einer Woche.



„Die Luken sind geschlossen. Alle Arbeiten konnten erfolgreich beendet werden“, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Der „Weltraumspaziergang“ war live im Nasa-TV übertragen worden.

Wichtigste Aufgabe der Kosmonauten war die Installation einer Vorrichtung für ein Erdbeben-Frühwarnsystem. Es wurde an der Außenwand des russischen Servicemoduls der ISS angebracht. Außerdem holten Wolkow und Konenko einen Behälter mit Bakterien und Pflanzensamen wieder an Bord geholt. Er gehört zu einer Versuchsanordnung, mit der seit Juni 2007 erforscht wird, wie stark sich die kosmische Strahlung auf die Organismen und Pflanzen auswirkt. Die Erkenntnisse sollen für spätere Flüge zum Mars genutzt werden.

In der vergangenen Woche hatten die beiden Russen bei einem riskanten Außeneinsatz eine angedockte Sojus-Kapsel repariert. Sie entfernten dabei einen möglicherweise defekten Bolzen. Ein solcher Bolzen könnte die Ursache dafür sein, dass die beiden jüngsten Sojus-Rückflüge zur Erde mit Bruchlandungen endeten.

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