Erfolgreicher Start
Ariane-Rakete bringt Satelliten für Afrika ins All

Erstmals hat eine Ariane-Rakete einen privaten Telekommunikations-Satelliten für Afrika ins All geschossen. Ende März war das Projekt noch an technischen Problemen gescheitert.
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Paris/Kourou Zum ersten Mal hat eine Ariane-Rakete einen privaten Telekommunikations-Satelliten für Afrika ins All gebracht.

Nachdem ein erster Start Ende März in letzter Minute wegen eines technischen Problems abgebrochen werden musste, hob die Ariane-5-Trägerrakete am späten Freitagabend planmäßig um 23.37 Uhr MESZ (18.37 Uhr Ortszeit) vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guyana ab.

Rund eine halbe Stunde später wurden der afrikanische Intelsat New Dawn und ein Satellit der Al Yah Satellite Communications Company (Yahsat Y1A) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten im All ausgesetzt. Beide Satelliten wogen zusammen etwa 9.000 Kilo.

Es war der zweite Start einer Ariane-Rakete in diesem Jahr. Die nächsten Starts sind für den 19. Mai und den 27. Juni geplant. Bei dem ursprünglich geplanten Start Ende März war der Motor der Rakete zwar planmäßig angelaufen, hatte sich aber nach einem automatischen Sicherheitstest wenige Sekunden später wieder abgeschaltet.

Im Februar hatte eine Ariane-Rakete den europäischen Raumtransporter "Johannes Kepler" ins All gebracht, der die Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS mit sieben Tonnen Ausrüstung und Lebensmitteln versorgen sollte.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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