Erfolgreicher Textilwaren-Produzent
Ideen spinnen

Die Messen Ispo, Cebit, Avantex werden zu Triumpfzügen, 2006 gibt es den Bayerischen Innovationspreis. Doch bald folgt die Ernüchterung: Die Kunden entwickeln keine Anwendungen für die neuen Garne. Sie erwarten, dass Zimmermann das für sie tut.

Mauch und seine gemieteten Wissenschaftler machen sich ans Werk: Sie tüfteln an Übergängen vom Faden zur Stromquelle, untersuchen wechselnde Widerstände in Geweben. Mauch stellt erstmals auch Elektrotechniker ein – es sind ganz neue Fertigkeiten, die sich die Garnhersteller aneignen müssen. „Wie viel Power es braucht, um eine Innovation serienreif zu machen, das war schon eine gewaltige Erkenntnis“, sagt Mauch.

Bis jetzt tragen die beheizbaren Jacken und Handschuhe nicht viel zum Umsatz bei. Doch das Potenzial ist groß: Strahlenabschirmende Handytaschen werden von mehreren Herstellern angeboten, eine spanische Klinik erprobt zurzeit ein Sensor-T-Shirt, das Vitalfunktionen überwacht. Aus der Zusammenarbeit mit einem Automobilzulieferer soll sogar ein neuer Unternehmensbereich entstehen. Es geht dabei um beheizbare Oberflächen im Auto – von Sitzen über den Fußraum bis zu Armlehnen. Kalte Füße? Für Hans-Peter Mauch längst kein Thema mehr.

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