Forschung + Innovation
Ernte bei erstem großflächigen Genmais-Anbau hat begonnen

Auf den Feldern des ersten großflächigen Erprobungsanbaus von gentechnisch verändertem Mais in Deutschland hat die Ernte begonnen. Bayern und Brandenburg sind die ersten von insgesamt sieben Bundesländern, in denen die Körner eingefahren werden.

dpa MAGDEBURG. Auf den Feldern des ersten großflächigen Erprobungsanbaus von gentechnisch verändertem Mais in Deutschland hat die Ernte begonnen. Bayern und Brandenburg sind die ersten von insgesamt sieben Bundesländern, in denen die Körner eingefahren werden.

Sachsen-Anhalt könnte in dieser Woche folgen, teilte der für die Koordination zuständige Verein Innoplanta am Montag in Magdeburg mit. Nach der Ernte Mitte Oktober folgt die wissenschaftliche Auswertung in zwei voneinander unabhängigen Laboren.

Der Gen-Mais soll resistent gegen den Schädling Maiszünsler sein. Mit dem Erprobungsanbau soll herausgefunden werden, wie weit ein Genmaisfeld von konventionellem Mais entfernt sein muss, damit sich die Sorten nicht vermischen. Der Versuch umfasst 300 Hektar an 29 Standorten in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Die genaue Lage der Felder wurde nicht veröffentlicht. Umweltschützer laufen seit Monaten gegen die Versuche und gegen die aus ihrer Sicht Geheimhaltungspolitik Sturm. Sie fürchten irreparable Schäden für Nachbarfelder von Bauern, die keinen Genmais anbauen.

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