Erste Modelle auf der Messe in Cannes vorgestellt
MTU baut kompaktere Yachtmotoren

Neu konstruierte leistungstärkere Schiffsmotoren hat MTU Friedrichshafen auf der Yachtmesse in Cannes vorgestellt. Die neuen Yacht-Motoren seien von vornherein als Schiffsmotoren konzipiert und nicht wie die Motoren der Vorgänger-Baureihe von LKW-Motoren abgeleitet worden, so das Unternehmen.

hsn DÜSSELDORF. Auf diese Weise sei es gelungen, kompaktere Motoren mit geringerem Gewicht zu konstruieren, die gleichzeitig noch eine höhere Leistung erzielen.

Die neuen Schiffsmotoren der Serie 2000 Common Rail sind um ein Drittel kleiner, wiegen 20 Prozent weniger und erzielen 20 Prozent mehr Antriebskraft als die Motoren der bisherigen Baureihe 2000. Durch die kompakete Bauweise könnten die Motorräume von Yachten kleiner werden, Kabinen und Nutzraum entsprechend größer, hebt der Hersteller einen Vorteil für die Yachtbauer hervor. Außerdem wirke sich das geringere Gewicht positiv auf die Geschwindigkeit und das Fahrverhalten aus.

Um eine möglichst optimale Abstimmung aller Antriebskomponenten zu erreichen, hat der Antriebshersteller ein elektronisches Steuerungssystem entwickelt, dass nicht nur den Motor überwacht, sondern auch das Getriebe und die Propeller. Dadurch soll sichergestellt werden, dass immer ein Optimum an Durchzugskraft erzielt wird – der Motor oder das Getriebe aber nie überlastet werden.

Die 2000 Common Rail-Motoren werden als Acht-, Zehn-, Zwölf- und Sechszehn-Zylinder-Motoren angeboten und sollen schrittweise die Motoren der bisherigen Baureihe ablösen. Bereits seit Sommer dieses Jahres werden die Achtzylinder- und Zehnzylinder-Motoren gebaut, die Zwölf- und Sechzehn-Zylinder- Versionen folgen ab 2005. Die Motoren seien für Yachten, Patrouillenboote und schnelle kommerzielle Schiffe, zum Beispiel Schnellfähren, konzipiert. Später sollen die Motoren auch für mittelschnelle und langsame kommerzielle Schiffe angeboten werden.

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