Esa-Nasa-Kooperation Europa fliegt mit zum Mond

Esa und Nasa bauen ihre Kooperation aus: Die europäische Weltraumbehörde wird das Versorgungsmodul für die US-Raumschiff Orion liefern, wenn dieses seinen ersten bemannten Flug zum Mond absolviert.
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2018 soll das Raumschiff zu einem unbemannten Flug zum Mond starten. Quelle: dpa
Raumkapsel Orion

2018 soll das Raumschiff zu einem unbemannten Flug zum Mond starten.

(Foto: dpa)

BerlinBei seinem ersten bemannten Flug zum Mond wird der Raumtransporter Orion ein in Europa gebautes Versorgungsmodul dabei haben. Die Nasa hat die europäische Raumfahrtagentur Esa mit dem Bau des Moduls für den Flug Anfang der 2020er-Jahre beauftragt.

Das Orion Multi-Purpose Crew Vehicle ist das Raumfahrzeug, mit dem die Nasa künftig wieder bemannte Missionen über die niedrige Erdumlaufbahn hinaus durchführen möchte. Das Europäische Servicemodul (ESM) soll die Astronauten während des Flugs mit Energie, Wasser und Atemluft versorgen sowie die Temperatur in der Kapsel regeln.

Feuer frei für die Reise zum Mars
Nasa testet Raketenantrieb
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Mit viel Krach und einem hellen Feuerstrahl hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa zum zweiten Mal den Antrieb für die leistungsfähigste Rakete der Welt getestet.

Erfolgreicher Probelauf
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Der zweiminütige Probedurchlauf des Antriebs der Rakete „Space Launch System“ (SLS) sei erfolgreich verlaufen, teilte die US-Weltraumbehörde mit.

Testgelände in Utah
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Der Test des 54 Meter langen Raketentriebwerks fand auf einem Gelände in Promontory im Bundesstaat Utah statt.

Schaulustige beobachten den Test
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Zahlreiche Schaulustige verfolgten den Raketentest aus sicherem Abstand.

Test unter "Winterbedingungen"
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Der Probelauf diente dazu, die Rakete bei winterlichen Bedingungen zu testen. Dazu war das SLS-Triebwerk mehrere Wochen lang heruntergekühlt worden.

Zweiter Test
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Zuvor war der Antrieb bereits im März 2015 mit Erfolg getestet worden. Damals fand der Probelauf unter hohen Temperaturen statt, um einen Start im Sommer zu simulieren.

Auswertung in den kommenden Monaten
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Während des Tests wurde eine Reihe von Daten zur Funktionsweise des Trägersystems aufgezeichnet, die nun in den kommenden Monaten ausgewertet werden sollen.

Außerdem dient es als Antrieb, nachdem die zweite Raketenstufe ausgebrannt ist. Das ESM wird am Ende der Reise abgetrennt und beim Eintritt in die Atmosphäre verglühen.

Voraussichtlich 2021 soll die Mission starten: Das Gespann Orion und ESM wird zum Mond fliegen, ihn drei Mal umrunden und dann zur Erde zurückkehren. An Bord können bis zu vier Astronauten sein – wie groß die Besatzung genau sein wird, steht noch nicht fest.

Auch für den ersten, noch unbemannten Mondflug von Orion liefert die Esa ein ESM. Es wird bei Airbus in Bremen gebaut und soll Anfang kommenden Jahres in die USA transportiert werden. Dieser Mondflug ist für Ende des Jahres 2018 geplant und soll etwa einen Monat dauern.

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