EU-Jahresbericht 2006
Daimler investierte am meisten in Forschung

Der Durchburch von Mercedes bei der umweltschonenden Dieselvariante Bluetec kommt nicht von ungefähr: Der Autokonzern Daimler hat bei Innovationen die Nase vorn – kein anderes Unternehmen in der EU hat mehr in die Forschung investiert.

HB BRÜSSEL. Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat von den Unternehmen in der EU im vergangenen Jahr nach einer Studie mit 5,2 Milliarden Euro am meisten für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Dichtauf folgen in Europa Glaxo-Smithkline und Siemens, wie aus einem am Freitag veröffentlichten Jahresbericht der Europäischen Kommission hervorgeht. Der zweitgrößte deutsche Autoproduzent nach VW lag in der weltweiten Rangliste auf Platz fünf.

Nach der Statistik nahmen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung weltweit im vergangenen Jahr um zehn Prozent auf 372 Mrd. Euro zu. In der EU war der Zuwachs mit 7,4 Prozent auf 121 Mrd. Euro etwas geringer.

Die Branche mit den meisten FuE-Investitionen ist die Pharma- und Biotechnologieindustrie, wo die Wachstumsrate bei 15,7 Prozent lag. Die hier tätigen Unternehmen aus Europa stockten ihre Ausgaben erheblich auf. So investierte Merck etwa fast 25 Prozent mehr als im Vorjahr in die Forschung. Nach einem Einbruch im Vorjahr erholte sich auch die Chemiebranche in dieser Hinsicht wieder. Bayer zum Beispiel gab 30 Prozent mehr für Neuerungen aus und BASF fast 20 Prozent.

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