Forschung + Innovation
EU will Forscher stärker an Europa binden

Im Wettbewerb mit Amerika und Asien in der Spitzenforschung will Europa Forschern künftig attraktivere Bedingungen bieten. Ein entsprechendes Vorhaben präsentierten EU-Industriekommissar Günter Verheugen und EU-Forschungskommissar Janez Potocnik am Mittwoch in Brüssel.

dpa BRüSSEL. Im Wettbewerb mit Amerika und Asien in der Spitzenforschung will Europa Forschern künftig attraktivere Bedingungen bieten. Ein entsprechendes Vorhaben präsentierten EU-Industriekommissar Günter Verheugen und EU-Forschungskommissar Janez Potocnik am Mittwoch in Brüssel.

Die Kommission billigte ein Programm mit 19 Einzelmaßnahmen, die den Rückstand des Wissenschaftsstandort Europa auf die USA verringern soll. Der Plan zielt beispielsweise darauf, in der EU für die Forschung Steueranreize zu bieten und gezielt staatliche Beihilfe in aussichtsreiche Projekte zu lenken.

Verheugen warnte die EU-Staaten, die Augen vor Schwächen zu verschließen. „Innovation und Forschung sind von wesentlicher Bedeutung, wenn die EU wieder ein nachhaltiges Wachstum erreichen will“, sagte er. „Aber die beste Strategie taugt nichts, wenn die Mitgliedstaaten nicht die Gelder für die Verwirklichung bereitstellen.“ In der so genannten Lissabon-Strategie, die Europa ursprünglich binnen einer Dekade zur führenden Volkswirtschaft der Erde machen sollte, hatten sich EU-Staaten verpflichtet, bis 2010 für Forschung etwa drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts auszugeben. Davon sind die 25 Mitglieder der EU derzeit weit entfernt.

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