Europäische Raumfahrt
Ariane bleibt Hoffnungsträger

Für die europäische Raumfahrt bleibt die Ariane der Hoffnungsträger. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) will die Trägerrakete weiterentwicklen und ihre Forschungsprogramme langfristig absichern.

HB BERLIN. Auch in den kommenden zehn Jahren soll das seit über 25 Jahren bestehende Systems den sicheren Transport von Satelliten und anderen Lasten ins Weltall gewährleisten. Große Erwartungen werden deshalb an die Testflüge der einzigen Schwerlast-Trägerrakete Ariane fünf ECA geknüpft. Mit der Ariane wollen die Europäer den sicheren und von anderen Raumfahrtmächten unabhängigen Zugang ins Weltall ausbauen.

Auf der Ministerratssitzung der Europäischen Weltraumorganisation ESA in Berlin ist die Weiterentwicklung und die langfristige Finanzierung des Systems eines der wichtigsten Themen. Nach dem herben Rückschlag vom Dezember 2002 braucht die europäische Raumfahrt dringend einen Erfolg. Ein Defekt im Kühlsystem des Triebwerkes war damals die Ursache für den Absturz der Trägerrakete.

Die neue Ariane-Rakete ist bis zu 57 Meter hoch, hat eine Breite von rund zwölf Metern und kann zwei Satelliten mit einem Gewicht von zehn Tonnen gleichzeitig ins All befördern. Auch für die Versorgung der internationalen Raumstation ISS kommt der Ariane eine Schlüsselfunktion zu. Ab 2007 soll das europäische Versorgungsraumschiff ATV mit Lebensmitteln, Wasser und Sauerstoffvorrat zur ISS starten, befördert von der Ariane.

Vor allem Deutschland profitiert von der Weiterentwicklung des Ariane-Programms. Rund 1 000 Arbeitsplätze in 170 Unternehmen werden dadurch im Land gesichert. Nach Frankreich ist Deutschland mit einer Beteiligung von 22 Prozent an den Kosten zweitstärkster Partner.

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