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Experten: Übergewicht erhöht Krebsrisiko

Nicht nur Rauchen und Alkohol, sondern auch Übergewicht erhöht das Risiko einer Krebserkrankung. Das betonten Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (Dkfz) in Heidelberg.

dpa HEIDELBERG. Nicht nur Rauchen und Alkohol, sondern auch Übergewicht erhöht das Risiko einer Krebserkrankung. Das betonten Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (Dkfz) in Heidelberg.

Nach Angaben des ärztlichen Direktors des Krankenhauses Salem in Heidelberg werden in den USA immer mehr unter 18-Jährige extrem fettleibig. Diese Entwicklung komme auch vermehrt auf Europa zu.

Rund zwanzig Prozent aller Krebserkrankungen sind den Forschern zufolge auf chronische Entzündungen zurückzuführen. Bekannte Beispiele dafür seien die Leberzirrhose sowie Hepatitis B und C. Diese Krankheiten erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Leberkrebses. Da durch Fettleibigkeit die Anfälligkeit für Infektionen insgesamt steige, wachse damit auch das Krebsrisiko, erklärten die Wissenschaftler.

Um einer Krebserkrankung vorzubeugen sind nach Angaben der Experten vor alle die Vitamine A, C und E wichtig. Eine derartige Vitaminpille gegen Krebs gebe es aber nicht, sagte Krebsforscher Helmut Bartsch. Auch wäre ein solches Mittel nicht sinnvoll. Studien hätten nämlich gezeigt, dass Vitaminpräparate nicht die Wirkung von Früchten und Gemüse erreichten, da die Mischung der Stoffe und deren Zusammentreffen wichtig für die Wirkung seien.

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