Forschung + Innovation
Experten warnen vor Hoffnung auf billige Wasserstoff-Energie

Autos mit Brennstoffzellenantrieb werden nach Ansicht von Fachleuten das Autofahren nicht billiger machen. Auch der in den Zellen benötigte Wasserstoff „wachse nicht auf Bäumen“, sondern müsse erzeugt werden und koste Geld.

dpa LüBECK. Autos mit Brennstoffzellenantrieb werden nach Ansicht von Fachleuten das Autofahren nicht billiger machen. Auch der in den Zellen benötigte Wasserstoff „wachse nicht auf Bäumen“, sondern müsse erzeugt werden und koste Geld.

Das sagte der Referatsleiter im Bundeswirtschaftsministerium Georg Menzen am Donnerstag auf einer Tagung zum Thema Wasserstoff und Brennstoffzellen in Lübeck. Bis die ersten Autos mit Brennstoffzellenantrieb auf den Markt kämmen, würden noch rund zehn Jahre vergehen, prognostizierte Menzen. Laptops mit Brennstoffzellenakkus dagegen werde es schon in zwei bis drei Jahren geben.

„Überall dort, wo die Brennstoffzellentechnik gegen sehr teure konventionelle Technik antritt, hat sie schon heute Marktchancen“, sagte der Projektleiter Wasserstofftechnologie des Forschungszentrumszentrums Jülich bei Aachen, Eberhard Seitz. In Brennstoffzellen wird Wasserstoff, der aus regenerativen Energiequellen gewonnen wird, in elektrische Energie umgewandelt.

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