Exzellenzinitiative
Auf der Suche nach dem Anfang aller Dinge

In München läuft ein ehrgeiziges Projekt: Nicht weniger als den Ursprung des Universums will man hier erforschen. Möglich wird das ehrgeizige Projekt durch die Millionen der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

In München läuft ein ehrgeiziges Projekt: Nicht weniger als den Ursprung und Aufbau des Universums will man hier erforschen. Dazu haben sich Teilchen-, Kern- und Astrophysiker zu einem Exzellenzcluster zusammengeschlossen.

Was ist beim Urknall passiert? Wie kommt die Materie ins Universum? Und wie entstehen Schwarze Löcher? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen sich die Forscher im Cluster „Origin and Structure of the Universe“. Das Konzept für diesen Forschungsverbund hatte schon in der ersten Runde der Exzellenzinitiative im Jahr 2006 die Zustimmung der Gutachter gefunden. Seitdem fördert es die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit etwa 6,5 Millionen Euro im Jahr.

So richtig überrascht hat dieser Erfolg in München niemanden. Mit den Physikalischen Fakultäten zweier Universitäten, gleich vier Max-Planck-Instituten mit physikalischer Ausrichtung und der Europäischen Südsternwarte (Eso) war die bayerische Landeshauptstadt schon vor der Exzellenzinitiative eine Hochburg der Physik. Verändert hat sich trotzdem etwas durch das Cluster.

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