Exzellenzinitiative
Wo die Elite dahoam is’

Der große Erfolg beider Münchner Universitäten bei der Exzellenzinitiative bewies, dass Bayerns Hauptstadt die Hochburg der deutschen Wissenschaft ist. Der Geldsegen hat einen geschäftigen Optimismus bewirkt.

DÜSSELDORF. Der Roboter ACE – der „autonome City-Explorer“ – übt sich im Hindernislauf. Ohne seinen Zuschauern über die Zehen zu fahren, rollt das mannshohe Gerät durch das Labor, auf den Gang hinaus und durch eine zweite Tür wieder herein. Nur die großen Glastüren zum Treppenhaus bleiben verschlossen – damit ACE nicht versehentlich die Treppen hinunterstürzt. Eines Tages soll der Roboter ganz allein seinen Weg von der Technischen Universität (TUM) zum Marienplatz in der Münchener Innenstadt finden, und zwar ohne Karte und GPS: Er soll sich einfach bei Passanten durchfragen.

ACE ist eines der Projekte an der TUM, die der Exzellenzcluster „Cognition for Technical Systems“ (CoTeSys, „Wahrnehmung für technische Systeme“) finanziert. Im Rahmen der Exzellenzinitiative werden in Deutschland 37 solcher standortgebundenen Forschungsverbünde mit je etwa 6,5 Millionen Euro pro Jahr gefördert. Cluster sind nicht bestimmten Teilgebieten eines Faches gewidmet, sondern bringen ausgewiesene Forscher zu einem breitgefassten Thema von gesellschaftlicher oder wirtschaftlicher Relevanz zusammen.

Im CoTeSys-Cluster etwa arbeiten Biologen mit Elektrotechnikern, Mediziner mit Maschinenbauern, Neurologen mit Informatikern. „Diese Zusammenarbeit ist bisher nicht die Regel gewesen“, sagt der Geschäftsführer des Clusters, Uwe Haass. Nun entwickeln die Disziplinen unter einem Dach gemeinsam Roboter, die fühlen, sehen und mit Menschen kommunizieren können.

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