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„Feuerball“ am spanischen Nachthimmel war Meteorit

Der „Feuerball“, den Tausende von Spaniern und Portugiesen im Januar 2004 am Nachthimmel beobachtet hatten, war ein Meteorit. Der Bolide war der erste derartige seit 57 Jahren, der in Spanien beobachtet wurde.

dpa MADRID. Der „Feuerball“, den Tausende von Spaniern und Portugiesen im Januar 2004 am Nachthimmel beobachtet hatten, war ein Meteorit. Der Bolide war der erste derartige seit 57 Jahren, der in Spanien beobachtet wurde.

Wissenschaftler aus Spanien, Italien, den USA, Kanada und der Schweiz fanden nach anderthalbjährigen Untersuchungen heraus, dass der etwa 750 Kilogramm schwere Meteorit damals mit einer Geschwindigkeit von 61 000 Kilometern pro Stunde über Lissabon in die Erdatmosphäre eingedrungen war.

Er überflog die Iberische Halbinsel von Südwesten nach Nordosten und zerfiel 28 Kilometer über der Erdoberfläche. Wie die spanische Nachrichtenagentur EFE am Mittwoch berichtete, wird die amerikanische Fachzeitschrift „Meteoritics and Plantetary Science“ in der Titelgeschichte ihrer kommenden Ausgabe über die Erkenntnisse der Wissenschaftler berichten.

Sein Lichtschweif überstrahlte das Licht des Vollmonds. Bisher wurden 32 Teile des Himmelskörper aufgesammelt und registriert. Sie wogen zwischen elf und 1 300 Gramm und wurden traditionsgemäß nach dem Ort benannt, bei dem das erste Teilchen entdeckt wurde: Villalbeto de la Peña.

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