Feuertest im All
Nasa setzt Raumkapsel in Brand

Mit zwei Tonnen Müll an Bord fliegt ein Raumtransporter durchs All. Plötzlich bricht an Bord ein Feuer aus. Was sich nach einen Science-Fiction-Drama anhört, hat die Nasa jetzt im All Wirklichkeit werden lassen.

WashingtonDie Nasa hat auf einem unbemannten Raumtransporter im All ein Feuer ausgelöst. Die unbemannte Kapsel Cygnus wurde nach dem Abkoppeln von der Internationalen Raumstation ISS zu Forschungszwecken in Brand gesetzt worden.

Laut Nasa handelte es sich um das bislang größte Feuer, das von Menschen im All verursacht wurde. Die Daten des Experiments sollen dafür genutzt werden, neue Brandschutzanlagen für Raumfahrzeuge sowie Brandschutzausrüstungen für Astronauten zu entwickeln.

Cygnus hatte sich am Dienstag mit knapp zwei Tonnen Müll von der ISS gelöst. Etwa fünf Stunden später und in sicherer Entfernung von der Raumstation lösten die Nasa-Techniker dann das Feuer aus. Dabei wurde nach Angaben der Raumfahrtbehörde innerhalb eines abgeschlossenen Raums ein 1,00 Meter langes und 0,40 Meter breites Objekt aus Glasfaser und Baumwelle mittels eines glühenden Drahtes in Brand gesetzt.

Durch das Experiment wollte die Nasa Erkenntnisse darüber gewinnen, wie groß Flammen unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit werden, wie schnell sich das Feuer ausbreitet, wie heiß es wird und welche Menge an schädlichen Gasen entsteht. Die Nasa hatte in der Vergangenheit schon kleinere Feuer im All entfacht, aber noch nie die Entwicklung größerer Feuer erforscht.

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Noch eine Woche im All

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