Fischerei
EU will Fangquote für gefährdete Tunfische senken

Angesichts der dramatischen Bestandsrückgänge will die Europäische Union ihre Fangquote für den Roten Tunfisch reduzieren. Die EU-Kommission machte am Dienstag in Brüssel den Mitgliedstaaten einen entsprechenden Vorschlag für den Ostatlantik und das Mittelmeer.

dpa BRüSSEL. Angesichts der dramatischen Bestandsrückgänge will die Europäische Union ihre Fangquote für den Roten Tunfisch reduzieren. Die EU-Kommission machte am Dienstag in Brüssel den Mitgliedstaaten einen entsprechenden Vorschlag für den Ostatlantik und das Mittelmeer.

Grundlage dafür ist der Beschluss der Internationalen Kommission zur Erhaltung der Tunfischbestände im Atlantik, (Iccat), die Ende Januar in Tokio getagt hatte. Auf die EU-Staaten entfallen zusammen 57 Prozent der erlaubten Fangmenge.

Die Kommission verteilt die für 2007 zulässige Höchstmenge von knapp 16 800 Tonnen auf die Mittelmeer-Anrainer. Demnach sollen die Flotten Spaniens knapp 5 600 Tonnen, Frankreichs knapp 5 500 Tonnen und Italiens gut 4 300 Tonnen Roten Tunfisch fangen dürfen.

Das Paket der Kommission sieht zudem Maßnahmen für wirkungsvollere Kontrollen vor. Nach Einschätzung von Experten sind die Bestände vor allem deshalb gefährdet, da es zu viele Verstöße gegen die Schutzmaßnahmen gibt.

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