Flüssigkristalle in Bananen-Form
"Bananen-Kristalle" könnten Computerdisplays verbessern

Ein Forscherteam hat Flüssigkristalle in Bananenform entwickelt, die künftig unter anderem Computerdisplays verbessern könnten.

HB/dpa WASHINGTON/HALLE. Das US-Fachmagazin „Science“ (Bd. 301, S. 1204) veröffentlicht die Ergebnisse der Wissenschaftler und spektakuläre Bilder der Flüssigkristalle, die an psychedelische Kunst erinnern, in seiner neuesten Ausgabe. Außer Forschern aus den USA, Frankreich und Japan ist auch ein Team der Martin-Luther-Universität in Halle beteiligt. Die neuartigen Flüssigkristalle hätten „Potenzial für neue Anwendungen in der Optoelektronik“, erläuterte Prof. Wolfgang Weissflog vom Institut für Physikalische Chemie in Halle.

„Die von gebogenen Molekülen gebildeten Flüssigkristalle brechen das Licht unter dem Polarisationsmikroskop in unterschiedliche Richtungen, dies erzeugt diese fantastischen Bilder“, erklärte Weissflog. Unter dem Polarisationsmikroskop liefern unterschiedlich dicke Stellen durchsichtiger Substanzen farbige Bilder. Die im Laboratorium hergestellten Flüssigkristalle hätten außerordentlich interessante optische Eigenschaften und könnten zu neuartigen Displays führen. „Vor 30 Jahren wurden die Vorgänger, stäbchenförmige Flüssigkristalle, noch als Laborkuriosität belächelt“, sagte Weissflog. Heute seien diese in zahlreichen Anzeigen (LCDs), wie Flachbildschirmen, Laptops, Handys und Computerdisplays zu finden.

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