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Forscher therapieren Schafsherz mit embryonalen Stammzellen

Französische Forscher haben embryonale Stammzellen von Mäusen genutzt, um beschädigtes Herzmuskelgewebe bei Schafen zu therapieren. Neun Schafe, die embryonale Stammzellen von Mäusen bekommen hatten, verfügten nach einem Monat über gesünderes Herzmuskelgewebe als Tiere der Kontrollgruppe.

dpa LONDON. Französische Forscher haben embryonale Stammzellen von Mäusen genutzt, um beschädigtes Herzmuskelgewebe bei Schafen zu therapieren. Neun Schafe, die embryonale Stammzellen von Mäusen bekommen hatten, verfügten nach einem Monat über gesünderes Herzmuskelgewebe als Tiere der Kontrollgruppe.

Die Studienergebnisse machten es wahrscheinlicher, dass es eines Tages embryonale Stammzellen für die Herztherapie beim Menschen geben werde, schreibt das Forscherteam um Claudine Ménard vom Nationalen Forschungszentrum (Cnrs) in Montpellier in der britischen Fachzeitschrift „The Lancet“ (Bd. 366, Seite 1 005) von diesem Samstag.

Die Sorgen, dass die Zellen abgestoßen oder zu Tumoren werden könnten, bewahrheiteten sich nach Angaben der Forscher nicht. Bislang waren ähnliche Versuche nur bei Nagern gelungen.

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