Forschung + Innovation
Forscher untersuchen europaweites Schilfsterben

An den Seen in Europa wächst immer weniger Schilf - Wasservögel und Fische verlieren zunehmend Nahrung und Unterschlupf.

dpa OSNABRüCK. An den Seen in Europa wächst immer weniger Schilf - Wasservögel und Fische verlieren zunehmend Nahrung und Unterschlupf. Von früher 100 Hektar Schilf etwa in der Holsteinischen Schweiz seien heute nur noch zehn Hektar Fläche übrig, teilte die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) am Mittwoch in Osnabrück mit.,

„Nur wenn die Ursache für das europaweite Schilfsterben gefunden wird, können wir handeln“, sagte DBU-Sprecher Franz-Georg Elpers. Die Stiftung fördere ein Wissenschaftler-Team auf der Suche nach der Ursache des Röhrichtsterbens mit 532 000 Euro.

Forscher des Biozentrums Klein Flottbek der Universität Hamburg, des Ökologie-Zentrums der Universität Kiel und der auf Binnengewässerkunde spezialisierten Limnologischen Station der Technischen Universität München fahnden nach den Gründen für den Schilfschwund, hieß es. Zunächst sollten die Seen der Holsteinischen Schweiz untersucht und Methoden zum Schutz des Röhrichts und zur Wiederansiedlung von Wasservögeln getestet werden. „Nur wenn wir handeln, können wir helfen, ein wertvolles und hochkomplexes Ökosystem zu bewahren“, betonte Elpers.

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