Forschung
Bundesregierung: Forschungsklima hat sich verbessert

dpa BERLIN. Das Forschungs- und Innovationsklima in Deutschland hat sich aus Sicht der Bundesregierung gebessert. Dies ist das Fazit des am Mittwoch vom Kabinett verabschiedeten ersten Fortschrittsberichts zur Umsetzung der Hightech-Strategie.

Die Zahl der in der deutschen Wirtschaft in Forschung und Entwicklung beschäftigten Fachkräfte ist demnach in diesem Jahr wieder auf 310 000 angestiegen - nachdem 2004 nur noch 299 999 Mitarbeiter gezählt worden waren. 2000 hatte diese Zahl noch bei 312 000 gelegen.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) verwies zugleich auf eine aktuelle Umfrage unter Spitzenmanagern, wonach nahezu 80 Prozent das Innovationsklima in Deutschland positiv bewerten. 2004 noch hätten die Manager das Klima eher als schlecht eingeschätzt. Schavan: „Die Bilanz zeigt, dass die Hightech-Strategie greift.“

Mit der vom Kabinett gebilligten Strategie werden erstmals Ausrichtung und Finanzierung von 17 Zukunftsbereichen der Forschung gebündelt. Ziel sind unter anderem Allianzen von Wissenschaft und Wirtschaft zur Entwicklung marktfähiger Produkte und Dienstleistungen, etwa mit Hilfe der Nanotechnologie oder der Biotechnologie. Mit der Nano-Technik lassen sich beispielsweise beständigere Autolacke erzeugen, mit der Biotechnik Rohstoffe wie Bioethanol, Biogas oder Biodiesel.

Nach den Worten von Schavan hält die Bundesregierung auch an dem Ziel fest, bis 2010 die Ausgaben von Staat und Wirtschaft für Forschung und Entwicklung auf drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu steigern. Für den Zeitraum 2006 bis 2009 stelle der Bund nahezu 6,5 Mrd. Euro zusätzlich bereit. Seit 2006 stiegen auch wieder die privaten Investitionen in Forschung und Entwicklung. Derzeit liege der Ausgabenanteil von Staat und Wirtschaft zusammen bei etwa 2,7 Prozent.

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