Forschung
Bundessieger von Jugend forscht ausgezeichnet

Die besten Nachwuchsforscher Deutschlands stehen fest. Bei einer Feierstunde hat am Sonntag in Hamburg die Stiftung Jugend forscht die diesjährigen Bundessieger des Wettbewerbes ausgezeichnet.

dpa HAMBURG. Die besten Nachwuchsforscher Deutschlands stehen fest. Bei einer Feierstunde hat am Sonntag in Hamburg die Stiftung Jugend forscht die diesjährigen Bundessieger des Wettbewerbes ausgezeichnet. Vertreter aus Forschung und Wirtschaft überreichten den jeweils fünf besten Teilnehmern der sieben Fachgebiete die Preise. Der Parlamentarische Staatssekretär des Ministeriums für Bildung und Forschung, Andreas Storm, lobte den Wettbewerb als eines der besten Konzepte zur Förderung des Forschungsnachwuchses: „Solche Helden wie unsere Gewinner braucht das Land.“

Der Bundessieg im Fachgebiet Biologie ging an Ajescha Prozell (15) aus Berlin. Sie entwickelte ein zuverlässiges und kostengünstiges Verfahren um Insektizide nachzuweisen. Die Schülerin hatte die Idee, dass die besten Spürnasen für die Gifte die Insekten selber sind. Nobelpreisträger Hartmut Michel überreichte ihr den mit 1 500 Euro dotierten Preis und sagte, es sei herausragend, mit welchen einfachen Mitteln die Schülerin zu so beeindruckenden Ergebnissen gekommen sei.

Im Fachgebiet Physik setzten sich die Baden-Württemberger Florian Ostermaier (18) aus Ostrach und Henrike Wilms (19) aus Tettnang gegen die zwölf anderen Mitbewerber durch. Sie hatten bei einem gemeinsamen Besuch einer Tropfsteinhöhle einen ungewöhnlichen Lichteffekt bei fallenden Wassertropfen beobachtet. Die Jury würdigte die genaue Untersuchung des Phänomens und die daraus abgeleiteten physikalischen Modelle.

Storm überreichte im Anschluss außerdem die höchst dotierten Sonderpreise des Wettbewerbs. Den Preis des Bundespräsidenten erhielt Dominik Schubert aus Bayern für die Konstruktion eines Spektrometers. Den Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit gewann Raphael Errani aus Niedersachsen. Der 17-Jährige analysierte im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften die Wahrscheinlichkeit, dass größere Meteoriten die Erde treffen.

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