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Das Raumfahrtjahr 2013
Einmal Weltraum und zurück, bitte!

Astronaut zu werden war noch nie so leicht wie heute. Gleich zwei private Unternehmen wollen zahlungskräftige Kunden an die Grenze zum All befördern. Doch das Raumfahrtjahr 2013 verspricht noch andere Höhepunkte.
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DüsseldorfWeltraumtouristen können schon mal die Koffer packen – wenn sie genug Geld haben. Denn das spanische Startup Zero 2 Infinity will demnächst Ballonflüge in die Stratosphäre anbieten. Das ganze Vorhaben ähnelt dem jüngsten Rekordflug von Felix Baumgartner, soll aber bei weitem nicht so lebensgefährlich sein.

In einer runden, vier Meter breiten Kapsel, die an einem riesigen Heliumballon baumelt, steigen vier Passagiere, begleitet von zwei Piloten, mehrere Stunden lang immer weiter in die Höhe, bis sie 36 Kilometer über der Erde schweben – fast genauso hoch wie Felix Baumgartner bei seinem Rekordsprung mit dem Fallschirm.

Offiziell beginnt der Weltraum zwar erst bei 100 Kilometern, doch die Aussicht dürfte auch aus dem Ballon schon einzigartig sein: Durch ein riesiges Fenster schauen die Passagiere auf die Erde hinab, sehen das dünne blaue Band der Atmosphäre und den gebogenen Horizont. Zwei Stunden lang fahren die Touristen mit dem Ballon durch die Stratosphäre und überblicken ein Gebiet, das 1400 Kilometer weit ist – das entspricht der Distanz von Paris nach Rom.

Dann beginnt der Abstieg – und der ist nicht minder spektakulär als der Aufstieg: Die gesamte Kapsel koppelt sich vom Ballon ab und fällt frei hinab. Bis zu 25 Sekunden lang schweben die Passagiere schwerelos durch die Kapsel. Dann öffnet sich ein riesiger Fallschirm, und die Stratosphären-Fähre segelt langsam hinab. Nach einer halbe Stunde erreicht sie den Erdboden, Airbags unter der Kapsel dämpfen die Landung ab.

Im November stieg ein Prototyp schon auf 32 Kilometer Höhe. Ende 2013 will Zero 2 Infinity den ersten Menschen in die Stratosphäre steigen lassen. Dann wird sich zeigen, wie komfortabel der überirdische Ballonflug sein wird. Im Jahr 2014 sollen die ersten Touristen mitfliegen. Flugpreis pro Person:  110.000 Euro, Reservierungen werden bereits angenommen.

Das spanische Startup ist nicht das einzige Unternehmen, dessen Vorbereitungen für private Reisen ins All kurz vor dem Abschluss stehen. Auch Virgin Galactic, das private Raumfahrtstartup des Unternehmers Richard Branson, will die ersten Touristen im Jahr 2014 hoch hinaus bringen, und zwar sogar auf 120 Kilometer Höhe. Sein Raumgleiter SpaceShipTwo wird dazu in 2013 weitere Tests durchführen. Mehr als 500 Interessenten haben einen Platz reserviert. Geplanter Ticketpreis: Mehr als 100.000 Dollar.

Kommentare zu "Einmal Weltraum und zurück, bitte!"

Alle Kommentare
  • Gute Lobbyarbeit ....

    Aber ... Tiefseetouristik ist auch noch da ... mit maritimen Erlebnissen/Luxus ... fliegenden Ubooten .... tollen Mutterschiffen ... zum Entdecken der Welten des Wasserplanetens Erde im Weltraum der Meere.

    Kein Vergleich zum kurzen Hüpfer in die oberen Luftschichten der Erde. Leider kommt die Tiefssee & Schnelluboote & maritimer Luxus aber viel zu kurz.

    Schade eigentlich.

  • http://central.banktunnel.eu/20130104-1325-ecbint-leon.jpg

    WINDOWs PROFESSIONal ...

    http://os-history.de/pics/windows2000/2kproautorun.PNG

  • Ich kann mir nicht helfen, irgendetwas scheint -
    wie schon bei Baumgartner - mit den Bildern "von der Grenze des Weltalls" nicht zu stimmen.
    Die Krümmung der Erdoberfläche ist viel zu stark -
    wurde da nachgeholfen mittels geeigneter Optik um einen
    Ballonflug spektakulärer zu aussehen zu lassen?
    Sieht man nämlich Bilder aus oder von der ISS (die zehnmal höher fliegt) sieht die Krümmung sogar schwächer aus.
    Ist ja auch kein Wunder bei nur 400 km Höhe und 12.000 km Erddurchmesser.

    Weiß jemand wie da getrickst wird oder gibt es eine andere Erklärung?

  • Relativ langweilig recherchiert. Der Preis von Virgin ist 50% unter der Realität angegeben. Und was ist mit SXC aus Amsterdam? Die haben den Rollout bereits im März 2013 und starten ebenfalls Anfang 2014. Die sind wenigstens eine ernsthafte Konkurrenz zu Virgin.
    Man hat hier schon über 170 Tickets verkauft ... Ihr habt doch selbst im Februar von der deutschen Pressekonferenz in Berlin berichtet... Das Team war von Haltinner!

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