Forschungsflugzeug Attas
Fliegender Flugsimulator

Konzepte für den Luftverkehr der Zukunft entwickeln Techniker des DLR mit Hilfe des "fliegenden Flugsimulators" Attas.
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DüsseldorfFür den Beobachter wirkt das Flugzeug wie eine herkömmliche kleine Passagiermaschine – der Pilot im Cockpit dagegen hat das Gefühl, ein Großraumflugzeug mit futuristischem Design und Platz für 750 Passagiere zu steuern. – Willkommen in der Welt von Attas (Advanced Technologies Testing Aircraft System), dem Forschungsflugzeug des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Seit 25 Jahren testet der „fliegende Flugsimulator“ Konzepte für die Luftfahrt von morgen. „Attas kann sich in der Luft durch die besondere Technik seiner Steuerung wie andere Flugzeuge verhalten“, erklärt Dirk Leißling, wissenschaftlicher Mitarbeiter im DLR-Institut für Flugsystemtechnik. „Dadurch haben wir die Möglichkeit, noch nicht real existierende Luftfahrzeuge zu simulieren und zu schauen, an welchen Stellen wir noch nachbessern müssen.“

Das zu simulierende Flugzeug entsteht dabei zunächst im Rechner: Ein mathematisches Modell definiert das dynamische Verhalten des neuen Flugzeugentwurfs. Anschließend wird dieses in die Flugsteuerung des Attas übertragen. Der Versuchspilot erhält so die Möglichkeit, die Eigenschaften eines neuen Flugzeugentwurfs unter realen Flugbedingungen zu testen.

Besonders wertvoll wird Attas durch seine Fähigkeit, auch Flugzeugtypen abseits herkömmlicher Bauart simulieren zu können. Wie etwa den futuristisch anmutenden Nurflügler, der im Rahmen des EU-Projekts NACRE (New Aircraft Concepts Research) entwickelt wurde.

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