Forschungsinitiative
Haustechnik wird intelligent verknüpft

Heizungs-, Alarm- und Telefonanlagen, Lichtinstallationen oder Computer werden meist getrennt voneinander betrieben. Ihr Zusammenwirken ist derzeit nicht mehr als eine Vision. Doch innovative Haustechnik könnte die Qualität von Leben und Arbeiten enorm verbessern. Die Fraunhofer-Gesellschaft arbeitet daran.

hsn DÜSSELDORF. Eine Klimaanlage, die energiesparend ihre Leistung herunterfährt, weil sie mit dem Terminkalender des Nutzers vernetzt ist – und die weiß, wann er den Raum verlässt. Krankenhausbetten, die dank RFID-Funkchips eine bessere Auslastung ermöglichen, weil freie Kapazitäten automatisch der Klinik-Verwaltung gemeldet werden. Das sind zwei von vielen Beispiele dafür, wie innovative Haustechnik die Qualität von Leben und Arbeiten verbessern könnte.

Derzeit nur eine Vision: Denn Heizungs-, Alarm- und Telefonanlagen, Lichtinstallationen oder Computer werden meist isoliert voneinander betrieben. Eine im Januar von der Fraunhofer-Gesellschaft gestartete Forschungsinitiative will das ändern. Als Partner der Fraunhofer-Forscher treten T-Systems und Hochtief an, um Ende des Jahres in Duisburg ein weiteres intelligentes Haus zu bauen – das „inHaus2“. In ihm sollen integrierte Lösungen für das Leben und Arbeiten in Büros, Krankenhäusern und Hotels entwickelt und getestet werden. Die Laufzeit des Vorhabens beträgt zunächst fünf Jahre.

Auf einem rund 6 500 Quadratmeter großen Gelände entsteht eine dreistöckige Forschungsanlage mit etwa 3 500 Quadratmeter Nutzfläche. In den Räumen sind Hotel-, Klinik- und Pflegeheim- sowie Bürobereiche geplant. Ziel der Forscher ist es, funktionale Brüche in den integrierten Haussystemen zu überwinden. Auf das Zusammenspiel von Komponenten, Geräten und Infrastrukturen wird es entscheidend ankommen. Denn die installierten Techniken funktionieren auch weiterhin nach unterschiedlichen Standards und stammen von verschiedenen Herstellern.

Schon beim Bau will T-Systems Teile der neuen Technik einsetzen. RFID-Funkchips sollen dafür sorgen, dass auf der Baustelle exakt nachvollzogen werden kann, welches Arbeitsgerät und welcher Baustoff sich wo befindet.

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