Frachterstart abgebrochen: „Dragon“ fliegt vorerst nicht zur ISS

Frachterstart abgebrochen
„Dragon“ fliegt vorerst nicht zur ISS

In letzter Sekunde ist der Start des Versorgungsfrachters „Dragon“ Richtung ISS abgebrochen werden. Das Risiko war nach der Explosion des Versorgungsfrachters „Cygnus“ Ende 2014 wohl zu groß gewesen.
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Cape CanaveralGut zwei Monate nach der Explosion des Versorgungsfrachters „Cygnus“ ist der Start eines anderen Transportschiffes zur Internationalen Raumstation ISS nur Sekunden vor Zündung der Triebwerke abgebrochen worden. Die von dem privaten Unternehmen SpaceX betriebene „Dragon“ blieb am frühen Dienstagmorgen (Ortszeit) auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral stehen. Für den Tag solle es keinen weiteren Startversuch geben, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa per Twitter mit.

Ganz unerwartet kam der Abbruch nicht. Der Start hatte zuvor schon um etwa zwei Wochen verschoben werden müssen, weil nach einem Raketentest Probleme aufgetaucht waren. Zudem war das Wetter nicht ideal. Offenbar gab es aber auch Probleme mit der Steuerelektronik, wobei die Nasa offiziell nicht sofort Gründe für den Abbruch nannte. Neuer Versuch: Am frühen Freitagmorgen um 5.09 Uhr (Ortszeit, 11.09 deutscher Zeit).

Ende Oktober war der von Orbital Sciences entwickelte unbemannte Versorgungsfrachter „Cygnus“ beim Start zur ISS explodiert. An Bord des „Dragon“ befinden sich rund 2300 Kilogramm Nachschub sowie wissenschaftliche Experimente und Ausrüstung. Der „Dragon“ hat bereits vier Versorgungsflüge zur ISS hinter sich.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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