Forschung + Innovation
Froschembryonen schlüpfen rasch bei Gefahr

Die Embryonen des Rotaugen-Laubfroschs flüchten auf ganz besondere Weise vor Schlangen: Sie schlüpfen rasch aus ihren geleeartigen Eiern und lassen sich ins Wasser plumpsen, sobald ein Räuber in das Gelege beißt.

dpa STUTTGART. Die Embryonen des Rotaugen-Laubfroschs flüchten auf ganz besondere Weise vor Schlangen: Sie schlüpfen rasch aus ihren geleeartigen Eiern und lassen sich ins Wasser plumpsen, sobald ein Räuber in das Gelege beißt.

Die Embryonen können bis zu zwei Tage vor ihrem eigentlichen Geburtstermin schlüpfen, wie das Magazin „Bild der Wissenschaft“ in seiner Augustausgabe berichtet. Normalerweise sei der Termin sechs bis acht Tage nach der Befruchtung erreicht.

Das Team um Karen Warkentin von der Universität Boston (US-Staat Massachusetts) untersuchte mit empfindlichen Messgeräten, wie die Embryonen des Rotaugen-Laubfroschs (Agalychnis callidryas) die Schlange erkennen. Ergebnis: Sie reagieren auf ganz spezielle Vibrationen, die eben nur von den Schlangen verursacht werden. Regentropfen oder Wind machten den Embryonen nichts aus.

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