Funkchip-Technologie soll Warenfluss erleichtern
"Supermarkt der Zukunft“ bald real

Im harten Wettbewerb mit den Discountern Aldi und Lidl setzt Deutschlands größter Handelskonzern Metro auf Vorsprung durch Technik. Die "schöne neue Handelswelt" soll das Einkaufen für jedermann leichter machen.

HB RHEINBERG. Claudia Schiffer war überrascht: Die Obstwaage ist intelligent und der Kassierer ein Automat. Als das Topmodel vor einem Jahr den „Supermarkt der Zukunft“ in seiner Heimatstadt Rheinberg eröffnete, blickte die Handelswelt gespannt an den Niederrhein. Der Metro-Konzern machte eine Filiale der Tochter Extra zum Testlabor für neue Technik. Was wie ferne Zukunftsmusik klang, hält jetzt in immer mehr Lebensmittelmärkten Einzug und wird damit für viele Verbraucher in Deutschland zum Teil ihres Alltags.

Im harten Wettbewerb mit den Discountern Aldi und Lidl setzt Deutschlands größter Handelskonzern auf Vorsprung durch Technik. Die schöne neue Handelswelt soll bei weiten nicht nur Computer- Freaks begeistern, sondern das Einkaufen für jedermann leichter machen. Im Markt in Rheinberg wird König Kunde auf Wunsch ein elektronischer Einkaufsberater an den Einkaufswagen gesteckt. Darüber hinaus stehen Info-Terminals in der 4 000 Quadratmeter großen Filiale, die weitere Produktinformationen und Kochrezepte liefern.

„Die Technologie steht nicht im Vordergrund“, betont der Metro- Sprecher Albrecht von Truchseß. „Sie soll nützlich sein, wenn man sie braucht.“ Mehr als 10 000 Fachbesucher aus aller Welt haben sich seit der Markteröffnung vor einem Jahr den so genannten „Future Store“ zeigen lassen. Das Konzept sorgte selbst in den USA und Australien für Aufsehen. Metro setzt damit nach Ansicht von Branchenkennern international Maßstäbe.

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