Forschung + Innovation
Gentest-Boom flaut ab

Der Gentest-Boom mit Zuwachsraten von 40 bis 50 Prozent ist im ersten Halbjahr 2004 deutlich abgeflaut. Der Umsatz mit den vor allem zur Krankheitserkennung verwendeten Tests sei in dieser Zeit nur noch um 3,5 Prozent auf 3,4 Mill. Euro gestiegen.

dpa FRANKFURT/MAIN. Der Gentest-Boom mit Zuwachsraten von 40 bis 50 Prozent ist im ersten Halbjahr 2004 deutlich abgeflaut. Der Umsatz mit den vor allem zur Krankheitserkennung verwendeten Tests sei in dieser Zeit nur noch um 3,5 Prozent auf 3,4 Mill. Euro gestiegen.

Das teilte der Verband der Diagnostica-Industrie (Vdgh) am Dienstag in Frankfurt am Main mit. Eine rationale Erklärung für die Flaute gebe es nicht. Die Wachstumseinbuße habe möglicherweise mit der allgemeinen Gentechnik-Debatte zu tun, spekulierte der Vdgh.

Der Verband unterstützt daher das von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) angekündigte Gentestgesetz. Erst wenn geregelt sei, ob und welche durch solche Tests gewonnenen Informationen weitergegeben werden dürfen, wachse das Vertrauen von Ärzten und Patienten, sagte Vdgh-Geschäftsführer Dierk Meyer-Lüerßen. Der Verband geht jedoch im zweiten Halbjahr mit einer anziehenden Nachfrage aus. Für das Gesamtjahr rechnet er bei Gentests mit einem Umsatzwachstum von rund 14 Prozent auf acht Mill. Euro.

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