Gesundheit
Ärzte-Präsident für "Alzheimer-Abgabe"

Zur Bekämpfung von Demenzerkrankungen hat Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe eine „Alzheimer-Abgabe“ auf Medikamente gefordert. „Schon jetzt gibt es eine Unterversorgung von Demenzkranken.

dpa BERLIN. Zur Bekämpfung von Demenzerkrankungen hat Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe eine „Alzheimer-Abgabe“ auf Medikamente gefordert. „Schon jetzt gibt es eine Unterversorgung von Demenzkranken.

Deshalb halte ich die Idee, beim Kauf von Medikamenten eine 50-Cent-Abgabe für die Alzheimer-Forschung zu zahlen, wie sie derzeit in Frankreich diskutiert wird, für sehr sinnvoll“, sagte der Präsident der Bundesärztekammer der „Passauer Neuen Presse“.

Bei einer moderaten Steigerung der Lebenserwartung müsse man bis 2040 mit einer Erhöhung um etwa 120 Prozent oder 2,2 Mill. Fällen von Demenz rechnen. „Sollte es einen Durchbruch in der Behandlung von Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen geben, könnte diese Zahl auf drei Mill. anwachsen“, sagte Hoppe. „Die bisher veranschlagten Mittel in der öffentlich geförderten Forschung reichen nicht aus.“

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