Gesundheit: China und Rumänien melden Vogelgrippe-Ausbrüche

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China und Rumänien melden Vogelgrippe-Ausbrüche

China und Rumänien haben am Mittwoch erneut Ausbrüche der Vogelgrippe bei Geflügel gemeldet.

dpa PEKING/BUKAREST. China und Rumänien haben am Mittwoch erneut Ausbrüche der Vogelgrippe bei Geflügel gemeldet. Die rumänischen Behörden bestätigten insgesamt sieben neue Infektionsherde, nachdem Proben aus den betroffenen Dörfern im EU-Referenzlabor im britischen Weybridge positiv auf den auch für Menschen gefährlichen Virustyp H5n1 getestet worden waren.

Damit hat sich die Tierseuche seit ihrem Ausbruch im Donaudelta Anfang Oktober 2005 etwa 200 Kilometer nach Westen ausgebreitet und 23 Orte erfasst. vier rumänische Infektionsherde wurden mittlerweile für beseitigt erklärt, Proben aus drei weiteren Dörfern werden noch untersucht.

In China wurde das H5n1-Virus nach Behördenangaben in der südwestlichen Provinz Sichuan nachgewiesen. Seit Ende Dezember seien im Gebiet um die Stadt Dazhu mehr als 1 800 Vögel verendet. Daraufhin hätten Arbeiter damit begonnen, knapp 13 000 Tiere auf umliegenden Geflügelfarmen vorsorglich zu töten. Seit Anfang vergangenen Jahres ist dies der 32. offiziell bestätigte Ausbruch der Vogelgrippe in China. Sieben Menschen haben sich dort bisher mit der Krankheit infiziert, drei von ihnen starben.

Insgesamt hat die Weltgesundheitsorganisation bislang mehr als 140 H5n1-Fälle bei Menschen registriert, etwa jeder zweite Patient ist gestorben. Aus Europa gibt es bislang keine bekannten H5n1-Infektion eines Menschen.

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