Gesundheit
Drei Tote durch Vogelgrippe in Indonesien und China

An der gefährlichen Vogelgrippe sind drei weitere Menschen in Indonesien und China gestorben. In Indonesien erlagen ein 14-jähriger Junge und eine 28-jährige Frau dem Virus H5n1, berichteten Gesundheitsbehörden am Donnerstag.

dpa PEKING/JAKARTA. An der gefährlichen Vogelgrippe sind drei weitere Menschen in Indonesien und China gestorben. In Indonesien erlagen ein 14-jähriger Junge und eine 28-jährige Frau dem Virus H5n1, berichteten Gesundheitsbehörden am Donnerstag.

In dem Land gebe es mit jetzt 71 Vogelgrippetoten so viele wie in keinem anderen Staat. Der Schüler sei mit Symptomen einer Lungenentzündung, Fieber und Muskelschmerzen in ein Krankenhaus in der Stadt Bengbu gebracht worden, wo er zwei Stunden später gestorben sei.

Ein 16-jähriger Schüler in der westchinesischen Provinz Anhui starb bereits am Dienstag, wie staatliche Medien am Donnerstag berichteten. Die Ursache der Infektion sei unklar. Die Zahl der seit 2003 bestätigten Todesfälle durch die Vogelgrippe in China steige damit auf 15, die Zahl der bestätigten Erkrankungen auf 24. Experten gehen aber davon aus, dass in China nicht alle Infektionen aufgedeckt und gemeldet werden.

Seit Beginn des Ausbruchs der Vogelgrippe 2003 sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit 284 Menschen nachweislich infiziert worden. 169 Patienten sind in zwölf Ländern Asiens und Afrikas an dem Erreger gestorben. In Deutschland wurde das Virus bislang nur in Tieren gefunden.

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