Gesundheit
Stammzellentherapie hilft Herzschock-Patient

Ein todkranker Herzschock-Patient ist in Düsseldorf erfolgreich mit Stammzellen aus seinem eigenen Knochenmark behandelt worden. Nach einem schweren Herzinfarkt habe die Beatmungstherapie nach 44 Tagen keine Besserung gebracht.

dpa DüSSELDORF. Ein todkranker Herzschock-Patient ist in Düsseldorf erfolgreich mit Stammzellen aus seinem eigenen Knochenmark behandelt worden. Nach einem schweren Herzinfarkt habe die Beatmungstherapie nach 44 Tagen keine Besserung gebracht.

Dann sei die Stammzellentherapie angewandt worden. Neun Tage später habe der Mann wieder selbstständig atmen können und sei inzwischen wohlauf, teilte die Universitätsklinik Düsseldorf mit. Es sei der erste Fall, in dem ein kardiogener Schock, bei dem das Herz die nötige Pumpfunktion nicht mehr leisten kann, mit dieser Therapieform behandelt worden sei, sagte der Kardiologe Prof. Bodo-Eckehard Strauer der „Rheinischen Post“ (Samstag).

Bei dem von ihm entwickelten Verfahren werden Stammzellen aus dem Knochenmark des Patienten entnommen und mit einem Ballonkatheter in die Infarktarterie gespritzt. Das dauere eine halbe Stunde, sagte Strauer. „Somit ist das Verfahren auch für den Patienten schonend.“ Strauer veröffentlicht Einzelheiten des Falls am 21. September in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift.

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