Gesundheit
Studie: Heilfasten kann Gelenkschmerzen verringern

Gelenkschmerzen können laut einer Studie des Universitätsklinikums Jena durch Heilfasten stark verringert werden. An der Untersuchung hatten 36 Arthrosepatienten teilgenommen, wie eine Sprecherin des Klinikums am Montag mitteilte.

dpa JENA. Gelenkschmerzen können laut einer Studie des Universitätsklinikums Jena durch Heilfasten stark verringert werden. An der Untersuchung hatten 36 Arthrosepatienten teilgenommen, wie eine Sprecherin des Klinikums am Montag mitteilte.

„Bei allen Patienten gingen während des Heilfastens die Schmerzen deutlich zurück, und die anfänglich eingeschränkte Gelenkfunktion hat sich signifikant verbessert, auch durch den positiven Nebeneffekt der Gewichtsabnahme“, sagte die Leiterin des Kompetenzzentrums Naturheilverfahren der Universitätsklinik, Christine Uhlemann.

Schon nach 15 Tagen ärztlich kontrolliertem Saft-Fasten seien die Schmerzen in den Gelenken stark zurückgegangen. Der Effekt habe auch drei Monate nach der Fastenkur angehalten. Mit Hilfe des Heilfastens könnten Arthrosepatienten demnach ihre Schmerzmedikamente verringern oder gar ganz darauf verzichten, hieß es. Die Untersuchung wurde in Kooperation mit der Klinik für Naturheilverfahren des Berliner Uniklinikums Charité erstellt.

Besonders der Konsum von tierischen Produkten begünstige die Entstehung und Verstärkung von Entzündungen, wie sie bei Rheuma und Arthrose in den Gelenken vorhanden seien, erklärte Uhlemann. Viele Patienten würden nach der Kur eine veränderte Ernährung beibehalten, etwa mit wenig tierischen Produkten und kleineren Portionen. „Dadurch lassen sich auch auf längere Sicht Verschleißprozesse beeinflussen, so dass die Medikamentengabe verringert werden kann“, sagte Uhlemann. Das Fasten sollte aber nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen, da es eine Belastung für den Körper darstelle.

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