Gesundheit
Zahl der Neuerkrankungen wegen Asbests steigt

Auch 14 Jahre nach dem Verbot von Asbest in Deutschland steigt die Zahl der neu erkrankten Asbestopfer. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtete, erkranken pro Jahr rund 8 000 Menschen. Knapp 4 000 Fälle sind von Berufsgenossenschaften als Berufskrankheiten anerkannt.

dpa MüNCHEN. Auch 14 Jahre nach dem Verbot von Asbest in Deutschland steigt die Zahl der neu erkrankten Asbestopfer. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtete, erkranken pro Jahr rund 8 000 Menschen. Knapp 4 000 Fälle sind von Berufsgenossenschaften als Berufskrankheiten anerkannt.

Die Genossenschaften haben seit 1978 „Focus“ zufolge mehr als 20 000 Todesfälle durch Asbest registriert. Nach Angaben des Lungenexperten Wolfgang Schütte aus Halle wird die Zahl der Kranken noch bis 2010 oder 2020 ansteigen.

Asbest wurde in den 60er und 70er Jahren vielfältig eingesetzt. Es kann häufig tödlich verlaufende Erkrankungen der Atmungsorgane verursachen, die oft erst nach 30 bis 40 Jahren auftreten. In Deutschland ist die Verwendung von Asbest seit 1993 verboten.

Asbest bezeichnet eine Gruppe von extrem faserigen Mineralien. Werden die Fasern eingeatmet, kann das zu einer chronischen Entzündung in der Lunge und zu Krebs führen. Es kann sich ein Brustfell- oder Lungentumor bilden. Die Tumorzellen können über die Blutbahn in andere Körperteile gestreut werden.

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