Gesundheit
Zahl der Retortenbabys sinkt

In Deutschland sinkt seit 2004 die Zahl der Retortenbabys. Das meldet die in Bielefeld erscheinende Zeitung „Neue Westfälische“ (Freitag) unter Berufung auf Zahlen des IVF- Registers, eines Zusammenschlusses von 122 deutschen Zentren für Reproduktionsmedizin.

dpa BIELEFELD/BERLIN. In Deutschland sinkt seit 2004 die Zahl der Retortenbabys. Das meldet die in Bielefeld erscheinende Zeitung „Neue Westfälische“ (Freitag) unter Berufung auf Zahlen des IVF- Registers, eines Zusammenschlusses von 122 deutschen Zentren für Reproduktionsmedizin.

Dort werden die Zahlen künstlicher Befruchtungen außerhalb des Körpers auflistet. Nach Ansicht von Experten ist der Rückgang vor allem darauf zurückzuführen, dass sich die gesetzlichen Krankenkassen nur noch zu 50 Prozent an den Behandlungskosten beteiligen. Seit der Gesundheitsreform 2003 müssten Ehepaare im Schnitt bis zu 1 900 Euro pro Behandlungszyklus für Reagenzglas-Befruchtungen zahlen.

2006 hätten sich rund 19 000 Paare wegen ihres unerfüllten Kinderwunsches medizinisch behandeln lassen, zitiert die Zeitung aus der Statistik. Im Jahr 2002, dem vorletzten Jahr vor dem Eintreten der Gesundheitsreform, waren es demnach noch rund 25 000 Paare.

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